#3
Depressionen
Die Krake aus der Tiefe, die die Dunkelheit bringt.
Langsam, unmerklich schlängeln sich die Tentakel um einen und bringen Kälte mit.
…Zweifel…Ängste…Müdigkeit…nur ein wenig…ein wenig mehr Kälte.
Die Sehnsucht nach Wärme…Stille…Ruhe…nach Geborgenheit wächst…die ich im schlaf finde.
Trügerische Wärme und ein Moment des Vergessens…während der Griff fester wird.
…die Tentakel ziehen…
Mit jedem Zentimeter wächst die Hoffnungslosigkeit…die Gedanken daran, die Trauer…die Angst.
Die zunehmende Dunkelheit verschluckt die Worte, die schreien…den Blick auf rettende Hände.
…es fühlt sich nach einer Umarmung an…einem Schutz vor der Dunkelheit und erfüllt damit die Gedanken.
…das Licht wächst zum Ort der Zweifel…der Ängste…der Tränen…des Unverständnisses.
Die Krake umschließt immer stärker…der Schutz vor dem Licht…
…darin aufgehend…umgibt Stille den Moment.
…auch wenn die Krake in der Dunkelheit lebt…so nicht die Hand, die ergriffen wird.
