#Tag 14
…Nachklang
Der gestrige Tag hängt mir nach.
Insbesondere deshalb, weil ich mit dem Gedanken gekämpft habe, meinen Text zu veröffentlichen.
Na ja.
Vielmehr mit dem Inhalt.
Und mit dem, was er mit mir gemacht hat.
Ich sortiere noch.
Und frage mich, warum es verdammt nochmal so schwer ist, diese Gefühle zuzulassen, anzunehmen und zu akzeptieren.
Ein weiterer Gedanke:
Das Schreiben tut gut.
Aber die mit Ironie unterfütterten Anmerkungen funktionieren nicht immer.
Und sie haben auch nicht immer einen Platz.
Was mich wiederum zu dem Ergebnis bringt, dass das auch viel zu einfach wäre.
Und während ich – wie viele andere auch – versuche, meine brüchige Maske aufrechtzuerhalten, mache ich eine interessante Erfahrung:
Dass ich auch ohne sie angenommen werde.
Und ebenso wenig verurteilt werde, wenn ich sie doch trage.
Wobei ich das natürlich nur für die Menschen sagen kann, die ich bisher etwas kennenlernen durfte.
Für diejenigen also, bei denen die Konversation über ein einfaches „Moin“ hinausgegangen ist.
