#Tag 13
Vorwort:
Die heutigen Zeilen sind quasi aus mir herausgesprudelt. Ohne langes Nachdenken, Abwägen oder Formulieren.
Einige Momente später merkte ich allerdings, wie sehr es mich aufgewühlt hat, diese doch sehr persönlichen Zeilen zu schreiben.
Anders als alles andere bisher.
Und doch gleichermaßen ein Teil dieser Seite.
Passend und doch so viel mehr „ich“.
Und dann kam noch ein anderer Gedanke:
Wie sehr ich mich darüber freue, dass ihr mir schon so lange folgt und immer wieder Feedback hinterlasst.
Trotz der langen Zeit der Stille und der zwischenzeitlichen Verwahrlosung dieser Seite.
Dafür danke ich euch. 🙂
…der Tag hat erst begonnen und mein Gehirn arbeitet wie ein Quantencomputer.
(…wie schön das wäre 😉 )
Ich kann gar nicht sagen, ob es Mini-Erkenntnisse sind oder ob ich meinen Widerwillen, hier sein zu wollen, abgelegt habe.
Letzteres übrigens ohne bewusste Entscheidung.
Aber es fühlte sich gerade beim Rauchen nach einem kleinen Ankommen an.
Ob es an meinem Gesprächspartner lag, an den lustigen Gesprächen, an beidem oder etwas ganz anderem, kann ich gar nicht sagen.
Aber etwas in mir fühlt es so.
Da ich gelernt habe, achtsamer zu sein, bewerte ich es nicht. Ich nehme es „nur“ wahr.
Dabei nehme ich allerdings auch wahr, dass dieses Gefühl seltsam ist.
Nicht schlecht.
Aber etwas, das ich so nicht kenne.
Oder an das ich mich zumindest nicht erinnern kann.
Ich habe den ganzen Vormittag Zeit, darüber nachzudenken, zu philosophieren oder mir eine Mind-Map zu basteln.
Visualisieren ist schließlich immer schön.
Vielleicht besorge ich mir Kreidestifte und kritzele sämtliche Wände voll.
Wobei das die nicht ganz unrealistische Gefahr birgt, auf eine andere Station verlegt zu werden.
Aber den Sarkasmus einmal beiseitegelegt:
Die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Möglichkeit, Veränderungen, Gedanken und Gefühle überhaupt wahrzunehmen, hätte ich so nicht erwartet.
Es ist etwas überfordernd.
Etwas überraschend.
Und auch einfach gut.
Und weiterhin beängstigend.
Randnotiz:
Gehört streng genommen noch zum gestrigen Tag.
Meine Lieblingshose wird diesen Aufenthalt nicht überleben.
Noch einmal nähen und flicken ist nicht mehr.
[…]
(Bitte an dieser Stelle einen traurigen und verzweifelten Blick vorstellen.)
