Mein Tattoo ist da … für immer in die untere Hautschicht gezogen. Meine tägliche Erinnerung – keine strenge Ermahnung –, mit mir sorgsamer, rücksichtsvoller und verständnisvoller umzugehen. Und es ist auch richtig schön geworden.
Nun kommt vermutlich der schwierige Teil: es auch als diese Erinnerung und Ermutigung zu sehen und anzunehmen. Work in Progress.
Ich habe es außerdem geschafft, zwei längere Touren mit dem Rennrad zu fahren – mit der wahnwitzigen Idee, an einem Jedermann-Event am kommenden Sonntag teilzunehmen. Die Kilometer sind machbar, bei der Durchschnittsgeschwindigkeit bin ich mir noch nicht ganz sicher. 😂 Selbst wenn ich nicht daran teilnehme: Die Fahrten waren schön.
Erfreulich war auch, dass ich einen Termin bei meiner Therapeutin hatte und … direkt einen kurzfristig freigewordenen Platz in der Tagesklinik bekommen habe. So schnell wendet sich dann auf einmal das Blatt.
Morgen, also Mittwoch, geht es los.
Ich glaube, ich bin nervös.
Und … mir geht es nicht gut.
Müdigkeit und Leere ärgern mich. Fehlende Motivation und ein fehlender Plan für die Zukunft sind erschöpfend. Auch wenn ich wirklich schöne Dinge für mich mache, versackt das gerade irgendwie.
Und trotzdem …
ein Schritt nach dem anderen.
Es ist der Weg, der einen zum Ziel führt.
Damit schließe ich offiziell „Intermezzo“.
Berichte aus meiner Zeit in der Tagesklinik folgen.
P.S. … ein wenig vermisse ich die Zeit in der Klinik.
