Er lief jeden Morgen den gleichen Weg zum Bäcker. Schwarze Hose, ein brauner Mantel und der Hut. Mit seiner Tüte, dessen Inhalt mir nicht bekannt war, verließ er die Bäckerei.

Der Mann mit Hut.

Nach dem Besuch beim Bäcker ging er zum Tabakwarenladen und kaufte sich seine Zeitung. Zu der schwarzen Hose und seinem braunen Mantel trug er Schuhe, mit einer scheinbar besonders dicken Sohle. Bevor er eintrat, nahm er seinen Hut ab.

Der Mann mit Hut.

Er verließ den Tabakwarenladen mit einer Tageszeitung unter dem Arm und der Tüte vom Bäcker. Bevor er auf die Straße trat, strich er sich durch sein lichtes Deckhaar und setzte seinen Hut wieder auf. Er blickte sich um.

Der Mann mit Hut.

Am Mittwoch führte ihn sein Weg zum Wochenmarkt. In seiner akkuraten und für alle Jahreszeiten geeigneten Bekleidung. Dort am Blumenstand ließ er sich stets eine Schnittblume in Papier einschlagen.

Der Mann mit Hut.

Sein Blick war nach unten gerichtet. Seine schwarzen Schuhe glänzten jeden Tag. Ob Regen oder Schnee. Sein brauner Mantel war immer zugeknöpft. Ab und zu blitzte ein weißes Hemd darunter hervor.

Der Mann mit Hut.

Es ist Mittwoch, Wochenmarkt. Kein älterer Herr am Blumenstand, der womöglich seiner Frau eine Schnittblume kauft. Kein Einkauf beim Bäcker um gemeinsam zu frühstücken und danach die Geschehnisse aus aller Welt zu lesen.

Der Mann mit Hut fehlt mir.

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