Die Stunden die bestanden. Die Leere geleert. Bestaunt wird das Staunen.

Einst stahl ich Sterne und legte diese behutsam in deine Hände. Ich bog die Welten für dich und verschob die Gezeiten. Ich befreite die Freiheit und schenkte sie dir. Nahm mir Liebe um sie uns einzuverleiben. Veränderte die Welt nach unseren Wünschen. Am Neid der anderen aßen wir uns satt.

Verödete Einöde. Verregneter Regen. Belogene Lügen.

Sonnenstrahlen die wärmten und Regentropfen die kühlten. Schnee der glitzerte. Blätter die fielen und Knospen die erblühten. Jahreszeiten nur Momentaufnahmen der Vergänglichkeit. Nebensächlichkeiten verschwanden. Hier und jetzt war Leben.

Verkohlte Kohle. Versteinerter Stein. Verdörrende Dürre.

Ein Augenblick wie ein Leben. Ungezählte verbrauchten wir und legten sie ohne Reue ab. Wir waren der Mittelpunkt aller Geschehnisse. Ein Neben uns akzeptierten wir nicht. Geblendet von uns selbst.

Ende.

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