„Oh ja, wie schön es hier ist, wohl der schönste Fleck Erde, den man sich vorstellen kann“

Oft schwärmte es über sein Glück. Gerade erst wieder hier angekommen.

Es hatte sich nichts verändert, die gleichen Bekannten wie eh und je. Aber das Schönste war sein Platz…ganz allein für sich! Direkt über der Parkbank und dicht bei dem Spielplatz. Auch waren die Sträucher und Bäume drum herum schon dicht bewachsen. Wenn Passanten auf der Bank platz nahmen, konnte es sich vor Aufregung kaum halten; diesen Menschen lauschen und dabei unbemerkt zu bleiben.

„Oh ja, wie schön es hier ist!“

Es wollte über die Welt unter sich alles wissen, es wollte da unten sein!

Die Welt am Boden erleben. Wenn es lauschte, streckte und reckte es sich, um möglichst nah bei den Menschen sein zu können. Es lernte doch so viel von ihnen. Eines Tages, es war kühl und die Sonne versteckte sich über den Wolken, wollte es sich einrollen und den Tag verschlafen. Bei dem Wetter hatte es keinen Besuch auf der Parkbank erwartet. Umso überraschter war es, als sich zwei Passanten auf die Bank setzten. Sie waren kleiner als sonst….diese sind sonst auf dem Spielplatz.

„Oh ja, wie schön es hier ist!“

Diese konnte es noch nie belauschen. Aus diesem Grund strengte es sich besonders an…und streckte und reckte sich stärker als sonst. Es wollte noch näher bei diesen Menschen sein. Einer dieser kleinen Menschen richtete plötzlich seinen Blick nach oben. Sprach zu seinem Nachbarn und lachte ihm zu. Seine Hand griff zu dem Blatt.

„Oh ja, wie schön es oben war!“

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