Ich erinnere mich gut an den Moment, an dem es Einzug gehalten hat. Am Anfang dachte ich, dass ich mich leichter fühlen würde. Es störte mich nicht, dass es sich seltsam anfühlte und nach einigen Tagen immer noch kein Gefühl der Erleichterung eintrat.

Immer da und doch nicht greifbar.

Mit der Zeit wurde aus der Hoffnung…Frustration. Wieso stellte sich keine Leichtigkeit ein? Ich ignorierte meine Frustration. Es begann in mir schwer zu werden…zog mich runter…musste mich anstrengen, um mit dieser Last zu leben. Wie konnte das sein?

Sekunden, Stunden, Tage, Wochen….Monate…hörte auf zu zählen. Fühlte mich ausgemergelt…meiner Kraft und meines Willens beraubt.

Der Blick in den Spiegel zeigte mir ein anderes Gesicht…das Gesicht von dem einen besagten Tag…dem Tag, an dem ich mit einem Lächeln meine Seele von mir gab.

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