Es regnet, ziehe meinen Kopf weiter in meine Jacke. Ein kalter Regentropfen läuft an meiner Schläfe entlang. Ich gehe schneller. Blicke auf meine Schuhe und betrachte sie, wie sie das Wasser in den Pfützen verdrängen.

Langsam saugt sich die Nässe mein Hosenbein hinauf, ich friere. Die Hose färbt sich in ein dunkles Blau. Ich gehe weiter.  In meiner linken Jackentasche halte ich in meiner Hand das Stück Papier.

Es lag auf dem Küchentisch, mit Bleistift beschrieben. Meine Hand drückt den Zettel zusammen. Es fallen nur noch vereinzelt Tropfen, die das Blattwerk zum Tanzen bringen.

Ich halte inne und blicke nach oben. Sehe, wie die letzten Sonnenstrahlen sich ihren Weg durch die Wolken suchen. Die Wärme streicht mein nasses Gesicht. Wieder fühle ich den Zettel in meiner Hand, der auf dem Küchentisch lag, mit Bleistift beschrieben… 4 kleine Worte die in ihrer Kürze dem Regenschauer glichen und alles lose mit sich nahmen

 

es hat keinen Sinn

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