Ein dumpfes Klopfen dringt in meine Gedanken vor.
Ich spüre die Kälte in meinem Gesicht.

Ich öffne langsam die Augen, die Müdigkeit weicht den Schmerzen.
Blitze jagen durch meinen Kopf. Mit einer Hand wische ich mir das Wasser aus dem Gesicht.

Vor mir immer noch die Scherben liegend. Getrocknetes Blut klebt an ihnen.

Meine Narben in den Handflächen schmerzen. Ich drehe mich auf den Rücken…raus aus der Pfütze, sternenklarer Himmel begrüßt mich.

Ich strecke die Arme aus…an meiner Fingerspitze fühle ich die spitze Kante meiner zersprungenen Hoffnung.

Ich ziehe sie mit den Fingern in meine Hand und greife sie.

Einige Narben platzen auf…die Schmerzen kehren zurück…

Ich halte die blutverschmierte Scherbe vor mein Auge und blicke durch sie hindurch in den Himmel.

Rote Sterne…Schmerzen haben sich dort breit gemacht…

Ich drehe mich zur Seite und blicke nun in die Pfütze…die Sterne spiegeln sich darin.
Ich lege die Scherbe hinein…ziehe sie vorsichtig mit meinen Fingerspitzen heraus und sehe das nun klare durchsichtige Glas…

Der Wasserfilm lässt meinen Blick verschwimmen…so wie das Blut meinen Blick getäuscht hat…

Ich lege die Scherbe auf meine Brust…blicke in die Sterne…

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